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Isfahan ist eine der ältesten Städte Irans. Sie wurde wahrscheinlich während der Achämenidenzeit im 5. Jh. v. Chr. gegründet. „Sepahan“, so der alte Name war der Platz für ein großes Heerlager, der heutige Name Isfahan oder Ispahan ist davon abgeleitet. Gelegen in einer Höhe von 1.590 m an den Ufern des Zayandeh Rud gleicht sie einer großen Flußoase.

Als die Stadt im Jahre 19 der Hejra (642 n. Chr.) von den Moslimen eingenommen wurde, bestand sie aus zwei Teilen: Jay, das später Shahrestan genannt wurde und Yahudiye, der jüdischen Siedlung. Die Juden waren hier vermutlich gegen Ende der sasanidischen Epoche von Yazdegerd I, der eine jüdische Ehefrau hatte, angesiedelt worden. Im Jahr 1051 wurde Isfahan Hauptstadt der Seldschuken, die hier viele berühmte Bauwerke errichteten. Seine Blütezeit erlebte es zwischen 1589 und 1722 als Hauptstadt der Safaviden. Shah Abbas und seine Nachfolger schmückten ihre Residenz mit prachtvollen Bauwerken, von denen viele noch heute zu bewundern sind. Die persische Bezeichnung „Esfahan – nesf-e djahan“ (Isfahan – die Hälfte der Welt) zeugt noch heute von ihrer Bedeutung.

Die Stadt ist reich an Sehenswürdigkeiten wie:

-der Freitagsmoschee

-dem Naqhs-e-Jahan-Platz mit der Moschee Abbas des Großen und der Moschee von Scheich Lotfollah, dem 6-stöckigen Palast Ali Qapu (Hohe Pforte) und dem Eingang zum Bazar (Qeysarieyeh)

-den Gartenpalästen Chehel Sotun (Vierzig Säulen)und Hasht Behesht (acht Paradiese)

-den historischen Brücken über den Zayandeh Rud: Khajoo, Sio-Seh Pol und Shahrestan

-den armenischen Kirchen im Stadtteil Jolfa,

-dem Hügel mit dem Ateshgah ( vielleicht ein früherer Feuertempel)

-dem großen Bazar von Isfahan.... 

-und vieles, vieles mehr.

Links

Isfahan.Anglia

Vank Kirche Sio - Seh - Pol